Wo war Buddy von April bis Oktober 2015 im Raum Erkelenz? Ist er in dieser Zeit jemandem zugelaufen und ist er vielleicht aufgenommen worden? 

Seine uns bekannte Lebensgeschichte: Vor ca. 4 Wochen wurde uns dieser Fundkater gemeldet, der in Erkelenz zugelaufen war und sich tagelang vor einer Terrasse niedergelassen hatte. Dort hat er dann zwar Futter bekommen, aber leider konnte er nicht da bleiben. Wir erkannten in ihm den einstigen "unerwünscht-Kater", der uns im Februar 2015 aus Wassenberg gemeldet wurde. Dort musste er weggeholt werden, weil er dort in den Gärten nicht geduldet wurde. Es wurde gar gedroht, ihn "in den Teich zu treten". Eine Tierfreundin meldete uns den scheuen, damals unkastrierten und kranken Kater. 

Wir haben ihn dann medizinisch versorgt und kastrieren lassen. Nach der Erholungsphase wurde er dann Freigänger in Erkelenz. Augenscheinlich war er dort leider nicht sehr glücklich und wir nehmen an, dass er aufgrund der dort vorhandenen Katzen abgewandert ist. Fast ein halbes Jahr haben wir gedacht, ihm wäre etwas zugestoßen. Darum waren wir umso glücklicher, als wir die Fundmeldung erhalten haben. Natürlich haben wir Buddy an der Fundstelle in Erkelenz abgeholt und bei uns wieder aufgenommen.

Momentan genießt er die Wärme und den vollen Futternapf, und läßt sich auch streicheln. Aber er fühlt sich unwohl in einem Mehrkatzenhaushalt. Vielleicht ist es aber auch viel zu früh, um eine endgültige Entscheidung zu treffen und er taut mit der Zeit dann auf. Nichts desto trotz möchten wir für ihn einen Aufruf starten. Hat irgendjemand Buddy in den Monaten April bis Oktober 2015 gefüttert oder gar aufgenommen und vermisst ihn womöglich schon? Parallel dazu suchen wir aber ein mögliche zukünftiges Zuhause für ihn - unter Vorbehalt, falls sich noch jemand meldet, der ihn vermisst. Buddy soll endlich ankommen dürfen und ein Zuhause finden, in dem geduldige und liebevolle Menschen auf ihn warten. Seine Odysee soll ein Ende haben!

 

Update: Nele hat vor zwei Tagen die Fäden gezogen bekommen. Sie ist sichtlich erleichtert, dass die Boxenruhe damit aufgehoben wurde. Da sie bereits vor der OP mindestens 6 Wochen mit ihrem gebrochenen Beinchen auf der Straße gelebt hat, hat sie im dreibeinigen Fortbewegen schon etwas Übung.

Nach wie vor greift sie an, wenn man sich ihr nähert und braucht auch noch eine Weile bis man dann die Hand nach ihr strecken kann, ohne dass sie faucht und keift. Einige Blessuren haben wir schon in Kauf nehmen müssen. Wenn man sie dann auf dem Schoß hat und sie krault, entspannt sie auch und scheint die Streicheleinheiten zu geniessen.

Es wird noch eine ganze Weile benötigen bis sie dem Menschen das Vertrauen schenkt. Wir haben Zeit! Hauptsache sie hat nun keine Schmerzen mehr und die Amputation ist gut überstanden.


Es liegen mehrere Tage Achterbahnfahrt hinter uns! Wie immer haben wir völlig transparent über die Situation informiert, haben Karlchens Zustand, die Diagnosen, die aktuellen Empfehlungen verschiedener Ärzte und unsere Überlegungen auf FB offen dargelegt. Einige sind uns dafür angegangen das wir auch nur darüber nachgedacht haben den Empfehlungen der Tierklinik zu folgen und Karlchen erlösen zu lassen, von anderen das wir ihn unnötig leiden lassen würden. Doch zum Glück haben wir auch von vielen Menschen Zuspruch und Vertrauen erfahren, das hat uns in der schwierigen Situation Kraft gegeben.

Gestern erreichte uns leider der Anruf aus der Tierklinik das Karlchen in der Nacht trotz intensiver Betreuung von alleine verstorben ist. Man hat uns versichert das er aufgrund der Medikamente wohl während seiner Zeit dort wenig Schmerzen hatte, obwohl er kein zahmer Hauskater war keine übermäßige Panik hatte und zwar keine große aber doch eine reelle Chance für ihn bestanden hat.

Heute morgen haben wir den toten Karlchen in der Klinik abgeholt und zur Pathologie gegeben. Traurig, dass wir trotz 6 Tage in der Klinik und einer Rechnung von 590-, Euro ihm nicht helfen konnten. Wir haben es wenigstens versucht.... der Betrag wiegt doppelt schwer, weil wir ihn nicht am Leben erhalten konnten.  RIP du Lieber, wir hätten dir von ganzem Herzen noch ein schönes Leben gegönnt.