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Die kleine Rabenkrähe Fritzi, die vor zwei Wochen zum Tier Refugium kam und dort gepäppelt wurde, kann jetzt fliegen! Nun kann er sich vor möglichen Fressfeinden in Sicherheit bringen. Allerdings sitzt er im Kirschbaum und schreit nach seinem Essen. Teilweise sucht er sich bei den Hühnern etwas zusammen, für den grossen Hunger sind immer noch wir zuständig. Bin gespannt ob er uns irgendwann für immer verlässt. Rabenvoegel sind wunderbare, charismatische Tiere mit hoher Intelligenz. Traurig , dass man ihnen so nach dem Leben trachtet. 

Übrigens werden Rabenkrähen, wie viele andere Wildvögel auch, noch eine Zeit lang von den Eltern am Boden gefüttert. Also nicht jeder junge Vogel der durch den Garten hoppelt benötigt Hilfe. Oftmals genügt es ihn unter einen Busch zu setzen und zu beobachten ob die Eltern kommen und sich um ihn kümmern. Bei offensichtlicher Gefahr durch Fressfeinde oder einer sichtbaren Verletzung muss natürich gehandelt werden.

 

Wer vermisst diese Katze? Sie ist in Heinsberg-Aphoven aufgegriffen worden. Leider nicht gechippt, nicht tätowiert. Mehrere alte Verletzungen am Kopf, an der Pfote und am Hinterbein. Sie hat kaum noch Zähne. Die, die sie noch hat, sind in einem sehr schlechten Zustand. Sie bekommt jetzt Elektrolyte und Futter und ist bereits durch unsere Tierärztin untersucht und versorgt worden.

 

 

Das Wochenende war neben den alltäglich wiederkehrenden Aufgaben, wie füttern, misten und Medikamente verteilen, Salben auftragen, Anrufen und Mails beantworten nicht ruhiger als sonst.

Eine flugunfähige Amsel verstarb leider innerhalb von Stunden, für einen Igel konnten wir auch nichts mehr tun, eine Katze, die nach unserem Eintreffen ebenso nicht mehr aufzufinden war und ein Rehkitz welches auf der Autobahn 46 zwischen den Mittelleitplanken stand (zwischen Hückelhoven und Wassenberg) und trotz mehrmaligem Abfahren auf beiden Fahrtrichtungen ebensowenig aufzufinden war.

Heute Morgen ging es dann weiter. Ein schwarzer Kater wurde uns von besorgten Passanten auf dem Edeka-Parkplatz in Wegberg gemeldet. Er stand vor den Geschäften und miaute die Besucher an. Er trägt ein rotes Halsband und nach Befragen der verschiedenen Geschäftsinhaber teilte man uns mit, dass er in der Siedlung wohnen würde und immer mit einer Dame und ihrem Hund zum Brötchen holen käme.

Es bestand insofern kein Handlungsbedarf, da der Kater und die Dame dort bekannt sind. Aus Sorge, dass er den Autos auf dem Parkplatz zum Opfer fallen würde, konnte ich nichts weiter tun als ihn mit den Anrufern wenigstens Richtung nach Hause zu begleiten.

Gute Nachrichten: Der alte Strassenkater Max, der sich bei Kerstin ins Haus geschlichen hat und Hilfe gesucht hat, ist am Wochenende in sein neues Zuhause gezogen. Er durfte zu Johanna, wo er zusammen mit anderen wilden Streunern umsorgt und gepflegt wird. Danke Johanna! Du bist ein Engel für Katzen! Wir wünschen Max alles Gute. Für Max werden wir im Hintergrund weiter sorgen, falls er aufgrund seines Alters tierärztliche Hilfe benötigen sollte.

 

Zur Zeit erleben wir wieder reichlich Schattenseiten im Tierschutz. So fanden vor zwei Tagen 3 Kitten mit ihrer scheuen Bauernhof-Katzenmama den Weg zu uns. Der Bauer hatte beschlossen die Kitten in und die Mutter ausserhalb der Scheune zu sperren um so die Kleinen verhungern zu lassen. Dank des Eingreifens einer berzten Tierfreundin konnten sie vor ihrem Schicksal bewahrt werden. Zumindest die Mutter und zwei der Kitten, denn das Dritte starb nach wenigen Stunden. Eine Anzeige gegen diesen Menschen wurde umgehend eingeleitet. Die beiden anderen Kitten sind krank und haben vereiterte Augen, doch wir haben große Hoffnung das sie überleben werden, und auch die Mutterkatze scheint zu wissen das wir es gut mit ihr meinen.

Dann konnten wir eine weitere Katze aus den verlassenen Gebieten in Alt-Borschemich einfangen. Es ist ein Kater, er wird kastriert und danach umgesiedelt. Leider scheinen dort immer noch einige Katzen herumzulaufen, und wir müssen befürchten das schon die nächsten Kitten dort bald wild geboren werden.

Und heute kam dann ein weiterer Schicksalsschlag. Ein Kater in entsetzlichem Zustand wurde gefunden und sofort zu unserer Tierärztin gebracht. Hope hat es leider nicht geschafft. Das komplette Praxis-Team und alle Beteiligten - wir sind einfach nur fassungslos und erfüllt von Trauer! Komm gut über die Regenbogenbrücke, Hope!

Auf dem Bild sind die Bauernhofkitten zu sehen. Sie geben uns Hoffnung das unsere Arbeit nicht umsonst ist.